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Freitag
10. Mai
2019

FC bittet alle Sportlerinnen und Sportler mit NEIN zu stimmen:

Stellungnahme der Vredener Fußballvereine zum Bürgerentscheid

Eine sachkundige Union aus Vertretern von Eltern, Lehrern, Sportvereinen, Politik und Verwaltung hat sich nach 6 Jahren langer und intensiver Planung und Diskussionen aus 5 vorgeschlagenen Campus-Varianten für die „Variante D“ entschieden. Ein diplomatischer Kompromiss, welcher für alle beteiligten Parteien die größte Schnittmenge beinhaltete. 

Jetzt, nachdem eine vernünftige und nachhaltige Lösung gefunden wurde, meldet sich eine Bürgerinitiative, bestehend größtenteils aus Anwohnern und fordert nicht unerhebliche Änderungen der fortgeschrittenen Planungen. Vornehmlich persönlich motiviert und längst wiederholt diskutiert!

Die Vredener Bevölkerung wird in mancher Hinsicht mit populistischen Forderungen und Halbwahrheiten beabsichtigt in die Irre geführt. Als Hauptargument dient, wie könnte es auch anders sein, natürlich die Kosten der sinnvollen Variante D. 

Die Herstellungskosten des Campus sind für beide Varianten gleich hoch. Für die Mehrkosten bei der Variante D erhält Vreden indes, folgerichtig und dringend benötigt, zusätzlich ein neues Sportstadion und der TV Vreden ein Vereinsheim mit Geschäftsstelle und Kursräumen. Ein beachtlicher Verhandlungserfolg aller Vredener Sportvereine. 

Laut der Verwaltung der Stadt Vreden ist die derzeitige Finanzlage der Stadt gut und die Finanzierung für das Gesamtprojekt gesichert. Zusätzlich werden Landes- und Bundesförder-mittel beantragt, die das finanzielle Engagement der Stadt deutlich verringern werden. Jetzt sind die notwendigen finanziellen Mittel vorhanden, wenn jetzt nicht in die Zukunft investiert wird, wann dann?

Das Stadion und die zusätzlichen Sporthallen bedeuten einen absoluten Mehrwert für den Standort Vreden und einen Quantensprung für den Sport in Vreden. 

Die Sportplätze und –hallen „platzen aus allen Nähten“ und es wird schlichtweg Entlastung benötigt. Viele Sportarten können derzeit, aufgrund der mangelhaften, veralteten Anlagen und  fehlenden Sporthallen in Vreden, nur sehr eingeschränkt bis überhaupt nicht angeboten und ausgeübt werden. So müssen viele Sportler (wie Leichtathleten, Triathleten, Volleyballer, etc.) auf Angebote unserer Nachbarstädte ausweichen. 

Sollte die Bürgerinitiative mit Ihrer Abstimmung Erfolg haben, wird das ganze Projekt und somit die notwendige Sanierung unserer Schulen und Sporthallen weiter verzögert. 

Eine einmalige und große Chance für den Sport in Vreden wird vertan.

Die Vredener Fußballvereine, vertreten durch Ihre Vorsitzenden:

Christoph Kondring und Christian Bengfort (SpVgg Vreden), Ottensteiner Str. 61, Vreden

Bernhard Tenhumberg und Hubert Liesbrock (FC Vreden), 

Michael Beuting (ASV Ellewick), 

Norbert Hisker und Markus Willing (GW Lünten), 

Heinrich Nagenborg (SF Ammeloe)